
Dein Zuhause richtig aufräumen – und gleichzeitig dein Inneres auch!
Wie die meisten von euch wissen, lieben wir es, euer Inneres im Rahmen einer Emotionscode-, Bodycode- oder Belief Code Sitzung von emotionalem Ballast zu befreien. Es macht uns Freude, dieser Arbeit nachzugehen, und die zahlreichen wunderbaren Feedback-E-Mails zeigen uns immer wieder, wie groß das Interesse an Energiearbeit ist. Ein aufgeräumtes Inneres kann Raum für neue, positive Impulse schaffen. Nach unserer Erfahrung können innere Veränderungen manchmal auch beeinflussen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und gestalten. Aber funktioniert das auch andersherum? Unserer Meinung nach: Ja. Hältst Du bewusst Dein Umfeld schön, sauber und ordentlich, kann das dabei helfen, Dich auch innerlich sortierter zu fühlen. Wir geben Dir deswegen heute einige Inspirationen zum Thema „Dein Zuhause richtig aufräumen“ mit an die Hand. Dabei orientieren wir uns an Ideen aus dem Buch „Magic Cleaning“ von Marie Kondo, die wir für sinnvoll erachten.
Magic Cleaning: Wie du durch richtiges Aufräumen dein Leben verändern kannst
Vielleicht kennst Du das auch: Ein vollgestopftes Zuhause, das dich irgendwie erdrückt, und doch fällt es dir schwer, dich von vielen angesammelten Dingen zu trennen. „Eines Tages brauche ich das vielleicht noch“, ist oft der Gedanke, der uns zurückhält. Doch was wäre, wenn Aufräumen nicht nur deine Umgebung ordnen würde, sondern auch andere Lebensbereiche positiv beeinflussen könnte? Genau diesen Gedanken verfolgt Marie Kondo mit ihrer KonMari-Methode, die sie in ihrem Bestseller „Magic Cleaning“ vorstellt.
Auf den ersten Blick könnte man denken, dass es in diesem Buch einfach nur ums Entrümpeln geht – aber es ist schon ein wenig mehr: Es handelt sich um eine ganzheitliche Philosophie, die darauf abzielt, nicht nur den physischen Raum zu verändern, sondern auch unsere emotionale und mentale Welt einzubeziehen. Es geht darum, uns bewusst zu machen, was uns wirklich glücklich macht, und unser Leben so zu gestalten, dass wir von Dingen umgeben sind, die uns Freude bereiten.
Warum das Zuhause richtig aufräumen so wichtig ist
Unordnung kann dazu beitragen, dass wir uns gestresst oder überfordert fühlen. Wenn du von vielen überflüssigen Dingen umgeben bist, kann das nicht nur deine physische Umgebung unruhig wirken lassen, sondern auch deine Aufmerksamkeit beanspruchen. Dinge, die keinen Zweck mehr erfüllen oder dich emotional belasten, nehmen Raum ein – Raum, den du vielleicht lieber für Kreativität, Klarheit und Wohlbefinden nutzen möchtest.
„Ordnung im Außen schafft Ordnung im Innen“ – dieser Gedanke passt gut zu Marie Kondos Ansatz. Ein aufgeräumtes Zuhause kann dabei helfen, sich wohler und klarer zu fühlen und bewusster wahrzunehmen, was einem wirklich wichtig ist.
⭐️ „Ordnung im Außen schafft Ordnung im Innen.“
Die KonMari-Methode: Ordnung nach Kategorien, nicht nach Räumen
Einer der besonderen Aspekte der KonMari-Methode ist die Herangehensweise ans Aufräumen. Die meisten von uns räumen Zimmer für Zimmer auf, aber Kondo schlägt einen anderen Ansatz vor: Sie empfiehlt, nach Kategorien statt nach Räumen zu sortieren. Das bedeutet, dass wir nicht etwa die Küche oder das Wohnzimmer aufräumen, sondern zunächst alle Objekte einer bestimmten Kategorie im gesamten Haus zusammenstellen und in einem Schritt durchgehen. Die Kategorien lauten in etwa:
- Kleidung
- Bücher
- Papiere
- Kleinkram (Komono)
- Erinnerungsstücke
Warum dieser Ansatz? Weil es uns so leichter fällt, zu erkennen, wie viel wir wirklich besitzen und was davon tatsächlich einen Platz in unserem Leben verdient. Oft ist es nämlich genau das Durcheinander von Dingen, das uns daran hindert, wirklich effektiv aufzuräumen. Indem wir uns auf eine Kategorie konzentrieren, verschaffen wir uns einen klaren Überblick und können bewusstere Entscheidungen treffen.
😀 Der Funke der Freude: „Does it spark joy?“
Das Herzstück von Kondos Methode ist eine einfache Frage: „Does it spark joy?“ – also: „Macht es Freude?“ Anstatt zu fragen, ob wir etwas irgendwann noch einmal gebrauchen könnten oder ob es „gut genug“ ist, stellt Kondo das Gefühl von Freude in den Mittelpunkt. Wenn ein Gegenstand keine Freude mehr auslöst und auch keinen wichtigen Zweck erfüllt, kann man darüber nachdenken, sich von ihm zu trennen.
Dieser Prozess des Ausmistens ist jedoch nicht nur rational – er ist auch emotional. Marie Kondo empfiehlt, jeden Gegenstand in die Hand zu nehmen und zu spüren, ob er Freude in dir auslöst. Wenn nicht, kann es an der Zeit sein, sich von ihm zu verabschieden – und zwar auf respektvolle Weise. Ein weiteres Merkmal der KonMari-Methode ist nämlich, dass Kondo vorschlägt, den Dingen, die wir loslassen, dankbar zu sein. Wir sollen sie für ihre Dienste wertschätzen, bevor wir sie gehen lassen. Dieser Akt des Dankens kann helfen, leichter loszulassen.
Der Aufräumprozess: Einmal gründlich
Kondos Ziel ist es, einmal grundlegend aufzuräumen. Ihrer Methode zufolge soll dieser große Schritt dabei helfen, die Ordnung anschließend leichter zu bewahren, weil jedes Objekt einen festen Platz bekommt und vor allem Dinge im Leben bleiben, die wir wirklich schätzen. Also: nicht immer wieder ein bisschen ausmisten, sondern einmal bewusst und gründlich.
Es ist ein umfassender Prozess, der durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen kann – Wochen oder sogar Monate. Danach kann es leichter fallen, den erreichten Zustand zu erhalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Das Zuhause richtig aufräumen: kann sich auch innerlich befreiend anfühlen
Viele Menschen berichten, dass sie sich nach dem Aufräumen leichter, klarer und befreiter fühlen. Das Loslassen von Gegenständen, die emotional belasten oder stark an vergangene Zeiten erinnern, kann sich auch psychisch entlastend anfühlen.
Kondo beschreibt Aufräumen als einen Akt der Selbstfürsorge. Wenn du dich von unnötigem Ballast trennst, entsteht ganz konkret neuer Raum – und vielleicht auch das Gefühl, Platz für Neues zu schaffen. Manche Menschen erleben dadurch mehr Klarheit, Ruhe oder Offenheit für Veränderungen.

Zuhause richtig aufräumen: lohnt es sich für dich?
Aufräumen mag zunächst wie eine lästige Aufgabe erscheinen, aber bei Marie Kondo geht es um mehr als nur das Sortieren von Gegenständen. Ihre Methode lädt dazu ein, bewusst zu entscheiden, was uns wichtig ist und Freude bereitet.
Wenn du Lust hast, die KonMari-Methode auszuprobieren, nimm dir zunächst eine Kategorie vor, vielleicht deine Kleidung, und frage dich bei jedem Teil: „Macht es mir Freude?“ Beobachte dabei einfach, wie es sich für Dich anfühlt, bewusster auszuwählen und Dinge loszulassen.
Ein aufgeräumtes Zuhause kann mehr Übersicht und Leichtigkeit in den Alltag bringen. Und manchmal ist es überraschend wohltuend, bewusst Platz für die Dinge zu schaffen, die uns wirklich wichtig sind.
Fazit: die 3 wichtigsten Gedanken zum Aufräumen
🧭 Praktischer Impuls
- 1️⃣ Freude als Kompass: Behalte Dinge, die dir Freude bereiten oder die du wirklich brauchst.
- 2️⃣ Ordnung nach Kategorien: Räume nach Kategorien auf, nicht nach Räumen.
- 3️⃣ Einmal gründlich: Nimm dir bewusst Zeit für einen grundlegenden Aufräumprozess und gib den Dingen anschließend einen festen Platz.
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